Merkmale

Sorraias sind immer Falben, die meisten grau, manche aber auch gelbfalben. Sie haben eine dunkle Maul- und Gesichtspartie, allerdings kein Mehlmaul wie zum Beispiel die Fjord Ponies. Die Mähnen- und Schweifhaare sind zweifärbig, das haben sie mit dem Fjord Pony gemein.

Über den Rücken läuft ein Aalstrich, eine Zebrierung an den Beinen und über dem Widerrist sollte typischerweise vorhanden sein.

Sorraia-Pferde sind schlank und haben verhältnismäßig lange Beine. Der Kopf ist lang, mit einem subkonvexen Profil. Auffallend ist die dachförmige Kruppe, ähnlich der eines Esels. Auch bei normalgewichtigen Pferden sind die Hüftknochen oft vorstehend.

Die Größe der Pferde liegt zwischen 1,40 m und 1,50 m. Trotzdem sind die Sorraias keine Ponies, sondern kleine Pferde. Sie haben sehr gute und raumgreifende Bewegungen, besonders eindrucksvoll ist ihr Trab.

Obwohl Dr. d'Andrade die Sorraias als eine Wildpferdeart sah und nicht als Hauspferderasse, können sie so wie jedes andere Pferd ausgebildet, gefahren und geritten werden.